Jersey Stoff

Jersey ist elastisch und dehnbar und ein typischer Stoff für Kleidung wie T-Shirts, Sportbekleidung und Unterwäsche. Es ist ein Oberbegriff für gestrickte oder gewirkte Stoffe, also Maschenware.

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Bewährte Praxis-Tipps und Tricks zu Jersey aus unserem Atelier

1. Jersey nähen

  • Jersey Stoff kann man mit der Nähmaschine oder der Overlock nähen. Bei der Nähmaschine wäre ein Oberstofftransport von Vorteil
  • Es gibt spezielle Jersey- oder Stretchnadeln. Die Spitzen sind kugelförmig und können die Maschen nicht verletzen. Nadelstärken 70 - 90, und je dünner der Stoff desto geringer die Nadelstärke.
  • Auch eine Zwillingsnadel kann eingesetzt werden, zum Beispiel für Säume
  • Jerseystoffe werden immer mit elastischen Stichen genäht. Dazu gehören Stretch- und Elastikstiche, Zickzackstiche, 3-facher-Gradstich, 3-geteilter Zickzackstich.
  • Weiter gibt es noch Overlockstiche und dehnbare Zierstiche, zum Beispiel Hexenstich und Wabenstich.
  • Nutzen Sie einfach normales Nähgarn.

Muss Jersey Stoff versäubert werden?

Jerseystoffe fransen in der Regel nicht aus, so dass man sie nicht unbedingt versäubern muss. Ausnahmen sind grobmaschige Strickjerseys.

 

2. Jersey Zuschnitt und Vorarbeit

  • Vorwaschen empfohlen - zur Sicherheit, damit nicht das fertige Nähprojekt bei der ersten Wäsche einläuft. Bitte immer ohne Weichspüler!
  • Einige Jersey Qualitäten rollen sich ein, je nach Strickart.
  • Kleiner Tipp: Jersey rollt sich immer im Fadenlauf ein und immer zur rechten Seite.
  • Dünnere Jerseys schneidet man daher am besten mit dem Rollschneider.
  • Beim Zuschnitt auf den Maschenlauf achten. Er läuft immer parallel zur Stoffkante.

3. Mit Jersey gestalten

  • Sie können richtig kreativ werden und das Einrollen für stylische Effekte an der Kleidung nutzen, zum Beispiel an Kanten wie Halsauschnitten, Säumen, bei Beanies etc.
  • Nähen Sie die Stoffe links auf links zusammen und lassen die Nahtzugabe sichtbar außen, also offenkantig vernähen, eventuell mit sichtbaren Covernähten.

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